Hochschüler und Azubis für das Wasserfach begeistern

Königs Wusterhausen, 15. 6. 2017 – Die Brandenburgische Wasserakademie wird sich mit und für Ihre Mitglieder im Wettkampf um Talente und Nachwuchs wappnen und will Hochschüler und Azubis für Karrieren in der Siedlungswasserwirtschaft begeistern. Jung, gut ausgebildet, motiviert und mit neuen Ideen – genau danach halten 16 regionale und mittelständische Unternehmen Ausschau, die am ersten Hochschultag der Akademie mit drei Professoren der Beuth Hochschule für Technik Berlin in Königs Wusterhausen diskutierten. Eine smarte Strategie um die Köpfe tut Not, denn die Konkurrenz ist ziemlich wach: Wer die Gunst von Berufsanfängern, die frisch von der Uni oder aus der Ausbildung kommen, erringen will, muss früh anfangen, auf sich aufmerksam zu machen und richtig auf die Generation X und Y eingehen. So haben an der Beuth Hochschule 25 bis 30 Prozent der Absolventen noch vor dem Examen bereits Vertragsangebote in der Tasche. 

Um erfolgreich zu sein, wird die Wasserakademie mehrere Kanäle bespielen, um Angebote und Bedarfe der Wasserbranche aufzubereiten, über Berufsbilder und Arbeitsinhalte zu informieren und den Nachwuchs anzusprechen. Ein wichtiges Gate sind online Stellenangebote von Mitgliedsunternehmen, gemeinsame Forschungsprojekte und die Bandbreite des Orientierens und Kennenlernens. Ein perfekter Weg sind Praktika, die Türen öffnen und es ermöglichen, Erfahrungen im realen Leben zu sammeln, sich persönlich zu vernetzen. 

Im Zentrum des Arbeitstreffens standen deshalb sowohl die klassischen Wege der Personalsuche als auch innovative Formen einer Zusammenarbeit, studienbegleitende Beschäftigungen, Betreuung von Bachelor- und Masterarbeiten, die Präsentation von Unternehmen an der Hochschule oder Exkursionen zu Baustellen und wasserwirtschaftliche Anlagen in der Region. Die Akademie ist bereit, noch einen Schritt weiter zu gehen und hat Kooperationen mit Hoch- und Fachschulen erörtert. Die Beuth Hochschule ist ein hervorragender Partner, da praxisorientierte Studiengänge in der Siedlungswasserwirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und im Bauwesen angeboten werden. Die Wasserakademie schafft auf lange Sicht die Verbindungen zwischen Bildungsträgern und Wirtschaftsunternehmen, um die Herausforderungen des demografischen Wandels und dem damit verbundenen Fachkräftemangel anzunehmen. 

Die Brandenburgische Wasserakademie ist der „Verbinder“ zwischen den Interessengruppen. Neben der Beuth Hochschule für Technik Berlin, mit der im beiderseitigen Interesse eine Kooperationsvereinbarung angestrebt ist, arbeitet die Wasserakademie mit der Fachhochschule Potsdam im Rahmen der Entwicklung eines Dualen Studienganges und mit der BTU Cottbus-Senftenberg zusammen. Am 15. November findet in Cottbus an der BTU der 2. Brandenburgische Sanierungstag statt, der Studenten als Orientierung in der Branche offen steht.

Peter Sczepanski
Präsident Brandenburgische Wasserakademie 

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15711 Königs Wusterhausen

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