• Jörg Vogelsänger, Umweltminister des Landes Brandenburg

    "Der demografische Wandel wird die kommunale Daseinsvorsorge bei der Trinkwasserversorgung und Abwasserbeseitigung in den nächsten Jahren vor neue Herausforderungen stellen. Das Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft begrüßt die Initiative der Kommunen und kommunalen Aufgabenträger zur Entwicklung des Leitbildes für eine zukunftsfähige Siedlungswasserwirtschaft. Wir wollen bereits jetzt Konzepte entwickeln und die erforderlichen Anpassungsprozesse gemeinsam gestalten."

  • Heike Herrmann, Geschäftsführerin TAZV Oderaue

    „Die Trinkwasserversorgung und Abwasserbeseitigung sind ein Stück Lebensqualität! Die künftige Herausforderung besteht darin, diese auch unter dem Blickwinkel der demografischen Entwicklung sicherzustellen. Der Leitbildprozess setzt hier an und ist ein wichtiges Instrument, in dem sich Aufgabenträger, Kommunen und Land gemeinsam über verbindliche Ziele und Maßnahmen verständigen und diese dann aktiv umsetzen.“

  • Jarno Wittig, Geschäftsführer VKU e.V.(Berlin-Brandenburg)

    „Der Leitbildprozess steht für eine ausgewogene Beteiligung der Akteure und wird tragfähige Antworten für die Zukunftsherausforderungen der Brandenburger Wasserwirtschaft finden. In Folge der Leitbilderarbeitung müssen zudem alle Seiten verbindlich und engagiert die Verabredungen umsetzen.“

  • Anke Freitag, Geschäftsführerin Servicebetrieb Rheinsberg

    „Wir müssen den ländlichen Raum stärken! Deshalb ist es wichtig, die regionale Zusammenarbeit zu fördern und über neue, größere Strukturen nachzudenken. Kommunale Aufgabenträger werden zukünftig nur gemeinsam stark und handlungsfähig sein können. Dies setzt auch eine Unterstützung durch die Kommunalpolitik voraus.“

  • Katrin Fahrenkrug, Geschäftsführerin Raum & Energie

    "Ein Leitbild wird nur dann als roter Faden für die künftige Ausgestaltung der Trinkwasserversorgung und Abwasserbeseitigung im Land Brandenburg tragen und als Hilfestellung von Aufgabenträgern und Kommunen wahrgenommen, wenn die Betroffenen es mit ihrem Blick aus der Praxis mit erarbeitet haben. Dies wollen wir mit einem intensiven Dialogprozess begleiten."

  • Oliver Hug, Geschäftsführer confideon GmbH

    "Die Erarbeitung des Leitbildes stellt eine komplexe Aufgabe dar. Aus verschiedenen teilräumlichen Herausforderungen sowie den unterschiedlichen thematischen Handlungsfeldern gilt es, am Ende zu einem gemeinsamen Leitbild zu kommen, das den unterschiedlichen Ansprüchen gerecht wird. Dies kann nur gelingen, wenn alle Betroffenheiten und Interessenlagen benannt werden."

  • Jörg Simon, Vorstandsvorsitzender Berliner Wasserbetriebe

    "Die Zusammenarbeit zwischen Berlin und Brandenburg ist in vielen Bereichen gelebte Realität. Die Zukunft stellt uns vor große Herausforderungen. Deshalb ist es wichtig, dass Berlin und Brandenburg auch weiterhin an einer gemeinsamen Sichtweise für die Wasserwirtschaft arbeiten."

  • Harald Jahnke, Geschäftsführer Stadtwerke Prenzlau

    „Die geringe Einwohnerdichte in unserer Region stellt mit die größte Heraus- forderung für die kommenden Jahrzehnte dar. Um dennoch eine (kosten-)effiziente Betriebsführung zu gewährleisten, ist die Zusammenarbeit zwischen Stadt und Land von elementarer Bedeutung. Als Antwort auf diese Herausforderung haben die Stadtwerke Prenzlau und der Norduckermärkische Wasser- und Abwasser- zweckverband eine Regionale Betriebsführungsgesellschaft gegründet.“

Veranstaltungen

Der nächste Termin des Lenkungskreises findet am 5. Juli 2017 in Königs Wusterhausen statt.

Der Erfolg des Leitbildes hängt davon ab, ob es den vielfältigen, zukünftigen Anforderungen gerecht wird und realistische Visionen aufzeigen kann. Um dies zu erreichen, hat der begleitende Dialogprozess die Betroffenen Gemeinden und kommunalen Aufgabenträger an einen Tisch gebracht.

Dazu gliederte sich der Dialogprozess in verschiedene Veranstaltungs- und Arbeitsgruppenformate. Den Startschuss für den Dialogprozess hat der Auftakt-Workshop am 08.11.2013 in Potsdam gegeben und gleichzeitig den Grundstein für die folgenden Themen- und Regionalforen, bei denen bestimmte Handlungsschwerpunkte und Themenblöcke bearbeitet wurden.

Themenforum

 

Termine

 

1. Themenforum: Technische Infrastruktur

Mi, 29.01.2014 (Luckenwalde)

2. Themenforum: Ressourcenmanagement

Di, 11.02.2014 (Cottbus)

3. Themenforum: Finanzierung/Förderung

Mi, 05.03.2014 (Erkner)

4. Themenforum: Organisation/Struktur

Do, 06.03.2014 (Erkner)

5. Themenforum (Redaktionssitzung)

Mi, 09.04.2014 (Potsdam)

6. Themenforum (Redaktionssitzung)

Do, 10.04.2014 (Potsdam)

7. Themenforum (Gesonderte Sitzung zu den besonderen Anforderungen strukturschwacher Regionen und kleiner Aufgabenträger)  

Mo, 12.05.2014 (Potsdam)

Bilanzworkshop

Di, 27.05.2014 (Potsdam)

Regionalkonferenzen

Mi, 05.11.2015 (Lübbenau)

Mi, 12.11.2015 (Premnitz)

Do, 13.11.2015 (Eberswalde)

Abschlussveranstaltung

Fr, 27.03.2015 (Potsdam)

Leitbild Siedlungswasser BB

Termine & Veröffentlichungen

Am 11.12.2017 hat der Initiativkeis Leitbild Siedlungswasserwirtschaft zur 21. Abwasserbilanz Brandenburg die Verbändevereinbarung an Minister Jörg Vogelsänger übergeben.

Verbandevereinbarung

Am 27.03.2015 fand in der IHK Potsdam die Abschlussveranstaltung "Leitbild zukunftsfähige Siedlungswasserwirtschaft Brandenburg" statt. Weitere Informationen sowie die Präsentationen können finden Sie hier... 

Der Abschlussbericht Leitbild zukunftsfähige Siedlungswasserwirtschaff Brandenburg steht Ihnen nachfolgend zum Download bereit:

Webversion (7 MB)

Ergebnisse des Konsultationsprozesses mit den Kommunen Brandenburgs zum Leitbildprozess zum Download...

Kurzinformation zum Leitbildprozess zukunftsfähige Siedlungswasserwirtschaft:

Kurzinformation (1 MB)

"Teures Trinkwasser" - Aktueller Pressebeitrag in der DEMO (Magazin für Kommunalpolitik - Ausgabe 10 (2014), S. 17-18) zum Download...

Beitrag zum Leitbildprozess in den Mitteilungen des StGB Brandenburg zum Download...

"Positionspapier der Verbände zur Zukunft der Siedlungswasserwirtschaft des Landes Brandenburg" mit den Forderungen an die künftige Landesregierung.

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